herzaufderzunge

Mein täglich Leben
 

Meta





 

Reflexion

Die Begrüßungstage meiner Fakultät sind vorbei als nächstes stehen nur noch Kneipentouren und ähnliches an. Ich hab ein paar Leute kennengelernt, die ganz ok zu sein scheinen. Doch irgendwie hab ich das Gefühl, dass das alles immer noch komplett unbekannte sind. habe noch kaum etwas über sie erfahren, dass mir sonst wichtig ist. Ich weiß nichts über ihre politische Meinung oder irgendwelchen Verrückten Interessen. Ich fühle mich wie getarnt als durchschnitts Mensch. Ich habe in den letzten Tagen kein Wort über Politik, Psyochologie oder das Känguru verloren und das fühlt sich merkwürdig an, schließlich sind das wichtige Dinge, die meine Persönlichkeit ausmachen. Ich weiß, dass ich noch am Anfang stehe und hoffe, dass ich noch Leute kennenlerne, die wirklich wie ich ticken. Ich habe bisher auch so getan als würde ich ständig ausgehen wollen, es aber nur an meinem Wohnort läge, dass ich es nicht so oft tue. Keiner weiß, dass ich vor der ersten Kneipentour nie so richitg aus war und auch och nie in einem Club war. Ich habe mir so vorgenommen ich selbst zu sein und gleichzeitig wollte ich viele neue Bekanntschaften machen, sodass ich nur einen winzigen Teil von mir offenbart habe und so viel verschweige um meinen ewigen Wunsch der Akzeptanz zu erreichen. Morgen ist ein Bio-Frühstück und ich hoffe auch gleichgesinnte. Bei der Fachvorstellung saßen ein paar ganz symphatisch wirkende dabei.

12.10.16 21:23, kommentieren

Geständnis

In letzter Zeit habe ich e, nichts mehr veröffentlicht, einfach weil ich dachte, dass es nichts gäbe das ich veröffentlichen kann, doch jetzt habe ich ein Thema gefunden, das ich ansprechen möchte: Meine Shoppingsucht. Es hat lange gedauert, bis ich es mir eingestanden habe, doch seit kurzem ist es mir klar, ich bin süchtig nach Konsum! Oft habe ich mir einfach eingeredet, dass ich die Sachen wirklich bräuchte, oder dass ich es mir verdient habe. Doch einkaungsstück fen ist für mich viel mehr als bloßer Konsum. Ich bin euphorisch und glücklich, wenn ich ein neues KLeidungsstück, neue Ohrringe, ein neues Buch oder einen neuen Film in den Händen halte. Besonders anfällig bin ich für Sonderangebote, denn sie geben mir das Gefühl, dass diese Ausgabe nicht so schlimm sei, schließlich habe ich so viel im Vergleich zu vorher gespart. Ich bin immer auf der Suche nach tollen Angeboten, doch auch die gehen ins Geld. Ich bin nicht verschuldet, doch so fällt mir sehr oft auf, wie schnell ich mein Geld ausgebe und jeden Monat aufs Neue mir vornehme sparsahmer zu sein, doch ich scheitere jedes Mal. Auf diversen Websiten wird als Ursprung der Shoppingsucht eine schwere Kindheit und/ oder ein schwieriges Verhältnis zu den Eltern ausfindig gemacht, doch ich hatte immer ein gutes verhältnis zu meinen Eltern und meine Kindheit war, bis ich 14 war, gut. Und selbst mit 14 hatte ich noch nicht diese Probleme. Das fing erst in den letzten Jahren an und besonders schlimm in der letzten Zeit. Vielleicht liegt es an all den Veränderungen und meiner großen Angst vor Abweisung, ich fange an zu studieren und kenne niemanden. Es stehen Kneipentouren etc zum Kennenlernen an, doch ich war noch nie in der Art unterwegs. Ich hatte die letzten Jahre nicht sehr viele Freunde und die, die ich hatte gingen nicht gern aus. Und jetzt ist die Angst vor all dem natürlich wahnsinnig groß. Ich wirke in Gegenwart von Menschen bei denen ich mich wohlfühle oft sehr selbstbewusst, aber in Wirklichkeit habe ich riesige Angst davor Leute anzusprechen, die ich nicht kenne. Ich denke nahezu ununterbroch darüber nach, ob mich die anderen Studenten mögen werden, wie ich auf sie wirken werde, denn ich will einfach nur keine Wiederholung meiner Schulzeit. Und dieses streben nach Anerkennung und diese Selbstzweifel sind der Auslöser dieser sucht, denn zum einen ist Konsum gesellschaftlich anerkannt, es wird überall als richitg angepriesen und du erwirbst dinge, die dir anerkennung einbringen können, in welcher Form auch immer.

2.10.16 22:18, kommentieren

Zwischen Utopie und Albtraum

Die letzten Jahre habe ich damit verbracht mir das Studium wie einen wahr gewordenen Traum vorzustellen: Interessante, neue Leute, schöne Abende, Romanzen und neue Freunde. Doch was, wenn all das nicht so wird? So hatte ich mir nämlich schon meine Schulzeit auf der weiterführenden Schule vorgstellt und die entpuppte sich als ziemlicher Albtraum (ein paar Personen und Ereignisse ausgeschlossen). Was ist wenn nichts so wird wie ich mir das vorgestellt habe und es zu einem neuen Albtraum mutiert? Wenige Freunde, fiese Sprüche und zu viele Leute die mich nicht leiden können und sich nicht einmal mehr die Mühe geben das zu verstecken. Wenn das Leben fair wäre, hätte ich jetzt mal eine wirklich gute Zeit verdient. Nach dem Horror der achten, neunten und zehnten, einer Verbesserung in der elften und zwölften, wäre jetzt ein Hoch wünschenswert, doch das Leben ist nicht fair, war es nie, aber Hoffnung bleibt und bisher ist sie stark.

1 Kommentar 5.9.16 20:45, kommentieren

Übergang

Ich weiß, dass ich im Moment viel über Verlust schreibe, doch es wird mir einfach immer mehr bewusst. Ich bin in einer Übergangsphase. Phase 1 war die Schule, Phase 2 wird das Studium und ich stecke gerade so bei 1,75. Alle Anderen mit denen ich die letzten Jahre verbracht habe sind etweder schon zu Phase 2 hingezogen oder wiederholen Phase 1. Ich bin hier. Allein. Etwas hilflos. Ich verbringe meine Zeit mit Online-Second-Hand-Shopping, Büromaterialien kaufen (was ich liebe *-*), noch mehr Serien, noch mehr Filmen und mein Selbstmitleid übers Internet zu verbreiten. Was für sinnvoll genutzte Zeit. Laura verbringt ihre Zeit zunehmens nur noch mit Schule oder mit Marvin. Sie sagt zwar immer wieder wie gerne sie mal wieder eine Tequila-Nacht machen würde ( das bedeutet bei uns Serien/Filme gucken und unnormal viel Tequila oder sonstigen Alkohol trinken gefolgt von tiefsinnigen Gesprächen und einem Austausch von Geheimnisssen) allerdings hat sie immer schon eine Verabredung mit Marvin, muss DRINGEND lernen, eine andere Schulaktion oder irgendwas vom Kirchortsrat. Aber NATÜRLICH bin ich das "Wichtigste" für sie. Ich habe niemanden auf den ich mich konzentrieren kann. Ich hab angefangen mein Zitate-Buch weiterzuführen und es nochmal komplett neu zu machen, einfach weil ich nichts zu tun habe. OK, jetzt spiele ich erstmal jeden Tag für das Rote Kreuz den Fahrdienst und fahre nach Hornburg und wieder zurück, aber das ist eine, vielleicht eineinhalb Stunden pro Tag. Also suche ich nach mehr Klamotten und mehr Schuhen, obwohl ich schon längst keine mehr finde, die mich wirklich umhauen. Gerade ist bei mir eine Phase der Lustlosigkeit eingetreten und ja, ich bin in eine Art Loch gerutscht. Ich hätte gedacht, dass das direkt nach dem Abi passiert, aber da bin ich sofort voll beim FBE eingestiegen und habe mindestens 15 Stunden die Woche gearbeitet. Jetzt sind es vielleicht 5-6. Ich habe das Gefühl nutzlos und antriebslos zu sein, es ist furchtbar. Hoffentlich wird das mit Studienbeginn besser.

4.9.16 21:18, kommentieren