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Mein täglich Leben
 

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Geständnis

In letzter Zeit habe ich e, nichts mehr veröffentlicht, einfach weil ich dachte, dass es nichts gäbe das ich veröffentlichen kann, doch jetzt habe ich ein Thema gefunden, das ich ansprechen möchte: Meine Shoppingsucht. Es hat lange gedauert, bis ich es mir eingestanden habe, doch seit kurzem ist es mir klar, ich bin süchtig nach Konsum! Oft habe ich mir einfach eingeredet, dass ich die Sachen wirklich bräuchte, oder dass ich es mir verdient habe. Doch einkaungsstück fen ist für mich viel mehr als bloßer Konsum. Ich bin euphorisch und glücklich, wenn ich ein neues KLeidungsstück, neue Ohrringe, ein neues Buch oder einen neuen Film in den Händen halte. Besonders anfällig bin ich für Sonderangebote, denn sie geben mir das Gefühl, dass diese Ausgabe nicht so schlimm sei, schließlich habe ich so viel im Vergleich zu vorher gespart. Ich bin immer auf der Suche nach tollen Angeboten, doch auch die gehen ins Geld. Ich bin nicht verschuldet, doch so fällt mir sehr oft auf, wie schnell ich mein Geld ausgebe und jeden Monat aufs Neue mir vornehme sparsahmer zu sein, doch ich scheitere jedes Mal. Auf diversen Websiten wird als Ursprung der Shoppingsucht eine schwere Kindheit und/ oder ein schwieriges Verhältnis zu den Eltern ausfindig gemacht, doch ich hatte immer ein gutes verhältnis zu meinen Eltern und meine Kindheit war, bis ich 14 war, gut. Und selbst mit 14 hatte ich noch nicht diese Probleme. Das fing erst in den letzten Jahren an und besonders schlimm in der letzten Zeit. Vielleicht liegt es an all den Veränderungen und meiner großen Angst vor Abweisung, ich fange an zu studieren und kenne niemanden. Es stehen Kneipentouren etc zum Kennenlernen an, doch ich war noch nie in der Art unterwegs. Ich hatte die letzten Jahre nicht sehr viele Freunde und die, die ich hatte gingen nicht gern aus. Und jetzt ist die Angst vor all dem natürlich wahnsinnig groß. Ich wirke in Gegenwart von Menschen bei denen ich mich wohlfühle oft sehr selbstbewusst, aber in Wirklichkeit habe ich riesige Angst davor Leute anzusprechen, die ich nicht kenne. Ich denke nahezu ununterbroch darüber nach, ob mich die anderen Studenten mögen werden, wie ich auf sie wirken werde, denn ich will einfach nur keine Wiederholung meiner Schulzeit. Und dieses streben nach Anerkennung und diese Selbstzweifel sind der Auslöser dieser sucht, denn zum einen ist Konsum gesellschaftlich anerkannt, es wird überall als richitg angepriesen und du erwirbst dinge, die dir anerkennung einbringen können, in welcher Form auch immer.

2.10.16 22:18

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